Verbrennungsöfen

Verbrennungsöfen für Sonderabfälle wie zum Beispiel für Industrieabfall, klinische Abfälle und Klärschlamm

 Das Herzstück jeder Anlage ist natürlich die Brennkammer mit ihrer Rost- und Verbrennungsphilosophie.

Dabei müssen alle Parameter des brennbaren Materials berücksichtigt werden, sowie die Frage der Nachhaltigkeit im Umgang mit den Abfällen.

Verbrennungsofen sollten über sichere Befüllsystem verfügen, hier ein Zweikammer-Deckenbeschickungssystem bestehend aus einer manuellen oder automatischen Kammeröffnung sowie einem angetriebenen Schieber- oder Klappensystem zur sicheren Abschottungung der Brennkammer.

Es sollten zwei oder mehrere Brennersysteme werden verwendet, um das System aufzuheizen und die Feuerung bei niedrigen Heizwerten des Abfalls zu unterstützen. In jedem Fall ein Brennersystem für die Hauptbrennkammer und ein Brennersystem für die Nachbrennkammer.


Brennertest

Brennertest


Die Brennraumtemperatur sollte 850 - 950 °C in der Hauptbrennkammer und 950 - 1150 °C in den Nachbrennkammern betragen und die Brenntemperaturen automatisch geregelt werden. Ein Notsystem (druck- und temperaturabhängig) ist, je nach Größe der Anlage, vorzusehen.


 

Verbrennungsrost
Eine gute Belüftung der Hauptkammer ist Grundlage für eine saubere und vollständige Verbrennung der Abfälle auf einem Verbrennungsrost. 

 


Beispielhaftes Verbrennungsrost
Verbrennungsrost, geeignet für alle Arten von Abfällen, wie z. B. klinische Abfälle, kontaminierte Materialien, andere feste und schlammige Abfälle wie Klärschlamm.

Dieses neuartige Verbrennungsrost ist wartungsfreundlich und günstig in der Herstellung und der Wartung.
Verbrennungsroste sind Verschleißteile. Es ist für alle Arten von Abfällen geeignet, wie z. B. klinische Abfälle, kontaminierte Materialien, andere feste und schlammige Abfälle, wie zum Beispiel Klärschlamm.
Bei diesem System wurde auf mechanische Komponenten komplett verzichtet und diese über die Verbrennungsluft ersetzt.


Belüftung der Brennkammern

Die Belüftung erfolgt durch ein oder mehrere Verbrennungsluftgebläse, deren Steuerung durch entsprechende Sauerstoffmessungen geregelt wird, um eine ausreichende Sauerstoffanreicherung und damit eine vollständige Verbrennung zu gewährleisten.

Die Systeme erhalten in der Regel Schaugläser in den Brennraum sowie zahlreiche Anschlüsse und Anschlussmöglichkeiten für notwendige und zusätzliche Messgeräte.

Die Entaschung erfolgt in der Regel entweder manuell über Entaschungstüren oder über automatische Entaschungsanlagen.


Beispielhafte Systemkomponenten einer Verbrennungsanlage

- Verbrennungsroste,

- Automatische Kontrollsysteme,

- Beschickungssysteme,

- Entaschungssysteme,

Seitenkammertüren,

- Revisionszugänge,

- Flüssigkeitseinspritzsysteme,

- Rauchgaskühler,

- Kesselanlagen zur Wärmerückgewinnung und Energiegewinnung,

- Not- und Primärschornsteine,

- Trocken- und Nasswäsche-Systeme für das Rauchgas,

- Rauchgasfilteranlagen,

- Saug- und Frischluftgebläse,

- Sensoren und Steuerungssysteme,

- Förderbänder,

- Abgasüberwachungssysteme,

und weitere Anlagenteile, je nach individueller Konfiguration einer Anlage.

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